Über mich
In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich manuelle Behandlung, Bewegung und Wahrnehmung. Im Mittelpunkt steht für mich der Mensch in seiner individuellen Situation – nicht das isolierte Symptom.
Mein Ansatz ist geprägt von der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderung dann entsteht, wenn Patienten Zusammenhänge verstehen, ihren Körper wieder differenzierter wahrnehmen und Schritt für Schritt in eigene Selbstwirksamkeit finden.
Mein Weg
Mein therapeutischer Weg ist geprägt von einer langjährigen Auseinandersetzung mit Bewegung, Körperwahrnehmung und funktionellen Zusammenhängen. Die fünfjährige Ausbildung in Osteopathie absolvierte ich am IFAO Institut für angewandte Osteopathie. Sie bildet die fachliche Grundlage meiner heutigen therapeutischen Arbeit.
Ergänzend dazu habe ich mich in der Chiropraktik am Deutschen Institut für Chiropraktik ausgebildet, mich als Atlas-Therapeut weiterqualifiziert sowie in der chiropraktischen Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern fortgebildet.
Neben der therapeutischen Ausbildung prägt mich auch meine eigene langjährige Erfahrung im Leistungssport. Über viele Jahre hinweg habe ich selbst intensiv Sport betrieben und nehme auch heute noch regelmäßig an Marathon- und Ultraläufen teil. Diese persönliche Praxis eröffnet mir einen zusätzlichen Blick auf Belastung, Regeneration, Anpassungsfähigkeit und die Bedingungen, unter denen der Körper langfristig leistungsfähig und gesund bleibt.
Bewegung und innere Ausrichtung
Bewegung ist für mich nicht nur ein therapeutisches Werkzeug, sondern auch ein persönlicher Übungsweg. Neben der therapeutischen Anwendung praktiziere ich das tibetische Heilyoga (Lu Jong) auch selbst regelmäßig und eingebettet in seinen spirituellen Hintergrund.
Diese persönliche Praxis dient mir nicht als Methode für die Behandlung, sondern als Quelle von Achtsamkeit, Präsenz und innerer Ausrichtung. Sie prägt meine Haltung als Therapeut und beeinflusst, wie ich Menschen begegne, wahrnehme und begleite.
In der praktischen Arbeit mit Patienten steht jedoch stets der funktionelle und therapeutische Aspekt im Vordergrund. Spirituelle Inhalte sind kein Bestandteil der Behandlung, sondern bilden den inneren Rahmen meiner eigenen Arbeit.
Meine Haltung
Therapie verstehe ich als begleitenden Prozess. In den gemeinsamen Sitzungen kann ich Impulse setzen, Orientierung geben und Veränderungsprozesse anstoßen. Der größere Teil dieses Weges findet jedoch im Alltag des Patienten statt.
Zwischen den Behandlungen liegt die Verantwortung für Veränderung beim Einzelnen selbst. Wahrnehmung, Bewegung und der Umgang mit dem eigenen Körper wirken nicht nur während der Sitzung, sondern vor allem in der Zeit dazwischen.
Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Körper besser zu verstehen und eigene Strategien zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, sich auch außerhalb der Behandlung mit sich selbst auseinanderzusetzen und Veränderung aktiv mitzugestalten.
